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Rabat–Die Hohe Kommission für ehemalige Widerstandskämpfer und für ehemalige Mitglieder der Befreiungsarmee (die HCARAMAL) erklärte, dass das Gedenken des 50. Jahrestages des Glorreichen Grünen Marsches dank des historischen Durchbruches im Prozesse der Verfestigung der Marokkanität der Sahara auf Grundlage der Autonomieinitiative in einer Atmosphäre der Begeisterung und des Eifers begangen werde.



Die Feier dieses Jahrestages diene als die Erinnerung an die Etappen eines friedlichen und vonseiten der Population ausgetragenen Marsches, der die Rückgewinnung der marokkanischen Sahara bewerkstelligte und die Verbundenheit ihrer Bewohner mit ihrer Marokkanität und mit den heiligen Prinzipien der Nation im Rahmen der historischen Treuebande zwischen den Bewohnern der Sahara und den Königen des Königreiches Marokko verstärkte, einer Pressemitteilung der Hohen Kommission für ehemalige Widerstandskämpfer und für ehemalige Mitglieder der Befreiungsarmee zufolge.

Die Familien der Widerstandskämpfer und der Befreiungsarmee gedenken am Donnerstag, dem 06. November 2025 gemeinsam mit dem marokkanischen Volk von Tanger bis Lagouira eines der wertvollsten Ereignisse im Prozesse der Rückerlangung der nationalen Unabhängigkeit und der territorialen Einheit.

Die Gedenkfeier komme in einer Atmosphäre des tiefen Stolzes, der nationalen Begeisterung und der allgemeinen Mobilisierung zustande, im Anschluss an die Verabschiedung der Resolution Nr. 2797 des UNO-Sicherheitsrates vom 31. Oktober 2025, welche die marokkanische Autonomieinitiative im Rahmen der nationalen Souveränität verankere, heiße es in dieser Pressemitteilung.

„Dies ist der 50. Jahrestag des Glorreichen Grünen Marsches, der vonseiten des genialen Einigungskönigs, vonseiten seiner Majestät des Königs Hassan II, möge Gott ihm gnädig sein, in die Wege geleitet worden sei und an dem sich unzählige Freiwillige aus allen Schichten der marokkanischen Gesellschaft sowie Delegationen aus zahlreichen befreundeten Staaten beteiligten“, rief die Hohe Kommission die Erinnerung daran wach.

An diesem Tag in 1975, so fuhr er fort, brachen Tausende Freiwillige geordnet und diszipliniert in die Provinzen der marokkanischen Sahara auf, zwecks dessen sie mit der Kraft ihres Glaubens und einem einzigartigen, friedlichen und zivilisierten Ansatz nach vom Joch des spanischen Kolonialismus befreien zu dürfen.

Diese Aktion demonstrierte der Welt die Beharrlichkeit des marokkanischen Volkes und dessen unerschütterlichen Willen dazu, seine geraubten Rechte zurückerlangen zu dürfen, und seine Entschlossenheit dazu, der fremden Präsenz und der kolonialen Herrschaft ein Ende bereiten zu dürfen, dank seines legendären Zusammenhaltes, fügte dieselbe Quelle hinzu.

Der Glorreiche Grüne Marsch, erklärte die Pressemitteilung, „erreichte seine Zielsetzungen und riss die künstlichen Barrieren zwischen den Söhnen derselben Nation ein, gewappnet mit dem Heiligen Koran, mit der Verfechtung des nationalen Territoriums und mit ihrem Bekenntnis zu den Werten des Friedens und der Gerechtigkeit, mit der sich gesteckten Zielsetzung, ihre geraubten Rechte wiedererlangen und verfechten zu dürfen.“

Der Text hebe ferner hervor, dass der Glorreiche Grüne Marsch der Welt mit überzeugenden Beweisen den Zusammenhalt demonstrierte, der sich im Genie eines widerstandsfähigen Königs und in der Beherztheit seines loyalen Volkes manifestierte, sowie die Entschlossenheit aller Marokkaner vom Süden zum Norden dazu, ihre nationale Unabhängigkeit vollenden und ihre territoriale Einheit erzielen zu dürfen.

Angetrieben vom Glauben an die Gerechtigkeit ihres Anliegens und an die Gerechtigkeit ihrer Mobilisierung zwecks der Verfechtung ihrer religiösen Traditionen und ihrer nationalen Werte, bewiesen die Marokkaner somit ihr Engagement zu Gunsten von der Verfechtung ihres Landes.

Sie waren motiviert durch den felsenfesten Willen, die Einheit erzielen zu wollen, die der Kolonisator zu unterminieren versucht hatte, bis die Gerechtigkeit den Sieg davon getragen habe und die Wiedervereinigung der Söhne derselben Nation, vom Norden bis zum Süden und vom Osten bis zum Westen, besiegelt gewesen war, immer der Hohen Kommission zufolge.

Er erinnere daran, dass das Königreich Marokko enorme Aufopferungen brachte, zwecks dessen der ausländischen Besatzung entgegentreten zu dürfen, die fast ein halbes Jahrhundert lang auf dem Staatsgebiet lastete und das Land in Einflusszonen unter dem französischen Protektorat im Zentrum, unter dem spanischen Protektorat im Norden und unter der Kolonialpräsenz in den südlichen Provinzen des Königreiches Marokko aufteilte, während die Region Tanger unter der internationalen Herrschaft stand.

Diese Zersplitterung erschwerte und beschwerliche die Befreiung des Staatsgebietes und erforderte enorme Aufopferungen sowohl vom Thron als auch vom Volk in einem andauernden und vielschichtigen Kampf.

Dieser Kampf gipfelte am 16. November 1955 im Triumph und in der siegreichen Rückkehr seiner Majestät des Königs Mohammed V und der Königlichen Familie aus dem Exil. Sie trugen die Fahne der Freiheit, der Unabhängigkeit und der nationalen Souveränität hinauf, um den „großen Dschihad“ zum Aufbau eines neuen, aufstrebenden und aufblühenden Marokkos beginnen zu dürfen.

Das Ende der Ära des Protektorates war lediglich der Beginn eines großen wirtschaftlichen und sozialen Dschihads zum Aufbau der Nation. Eine der ersten Prioritäten war die Befreiung der verbliebenen Gebiete des Königreiches Marokko.

In diesem Kontexte startete die Befreiungsarmee in 1956 ihre Operationen in den südlichen Provinzen des Königreiches Marokko mit der sich gesteckten Zielsetzung, die Unabhängigkeit der noch besetzten Gebiete des Staatsgebietes vollenden zu dürfen, wie der Text erläuterte. Der Befreiungsmarsch sei unter der Führerschaft des verschiedenen Königs Mohammed V mit der Entschlossenheit und mit der Standhaftigkeit fortgesetzt, bis am 15. April 1958 die Provinz Tarfaya zurückerobert worden sei.

Unter der Herrschaft des verschiedenen Königs Hassan II setzte das Königreich Marokko den Kampf mit derselben Entschlossenheit fort, was in der Rückeroberung der Stadt Sidi Ifni am 30. Juni 1969 gipfelte, heiße es in derselben Pressemitteilung. Der Befreiungskampf erreichte seinen Höhepunkt im großen historischen Marsch vom 6. November 1975, der den Weg für die Rückeroberung der südlichen Provinzen des Königreiches Marokko ebnete.

„Der Triumph der Marokkaner sei mit dem Hinaufhissen der Flagge in El Aaiún am 28. Februar 1976 besiegelt worden, was das Ende der ausländischen Besatzung der marokkanischen Sahara versinnbildlichte, gefolgt von der Rückeroberung der Provinz Oued Eddahab am 14. August 1979“, unterstreiche der Text.

Anlässlich des 50. Jahrestages des Glorreichen Grünen Marsches und des 70. Jahrestages der Unabhängigkeit des Königreiches Marokko begrüße die Familie des Widerstandes und der Befreiungsarmee die Resolution der Vereinten Nationen, den Verhandlungen zwecks der Beilegung  der Frage der marokkanischen Sahara auf der Grundlage der Autonomieinitiative im Rahmen der nationalen Souveränität unter die Arme greife. Dies sei der einzig realistische Weg zwecks der Beilegung dieses aus dem Boden gestampften Regionalkonfliktes, so das Büro des Hohen Kommissars.

Er begrüße diesen ausschlaggebenden historischen Wendepunkt, der den laufenden, hochrangigen diplomatischen Prozess kröne, den seine Majestät der König Mohammed VI weise und vorausschauend geführt habe. Dieser Prozess diente der Verfestigung des marokkanischen Standpunktes auf der internationalen Ebene und dem ständigen Eintreten zu Gunsten von der Gerechtigkeit des nationalen Anliegens und zu Gunsten von der Glaubwürdigkeit der Autonomieinitiative als der realistischen und gangbaren Lösung.

Die Hohe Kommission bekunde ihre unerschütterliche Unterstützung und ihr kontinuierliches Engagement dazu, gemeinsam mit allen Teilen des marokkanischen Volkes, für die Umsetzung der Mechanismen und der Grundlagen der Autonomieinitiative im Rahmen einer fortschreitenden Regionalisierung Partei ergreifen zu haben. Die Zielsetzung war es, die südlichen Provinzen des Königreiches Marokko zu einem Motor der Entwicklung, der Stabilität, des Friedens und der afrikanischen Zusammenarbeit auswachsen lassen zu dürfen.

Anlässlich dieses bedeutenden Gedenktages veranstalte die Hohe Kommission am Donnerstag im Nationalen Denkmal des Widerstandes und der Befreiung eine Tagung und ein Symposium zu diesem historisch wichtigen Ereignis.

Die Begegnung biete zum Schluss die Gelegenheit an, den ehemaligen Widerstandskämpfern und den Mitgliedern der Befreiungsarmee für deren Aufopferung und für deren Beitrag zwecks der Verfechtung  der religiösen Werte und der heiligen Prinzipien der Nation gedenken zu dürfen.

Unter der Oberaufsicht von Delegationen der Hohen Kommission werden zudem in allen Regionen und in allen Provinzen des Königreiches Marokko Bildungs-, Kultur- und nationalhistorische Veranstaltungen veranstaltet.

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