Freitag, 24. November 2017  

 Relief

Die marokkanische Sahara schließt den  Saguiet el Hamra im Norden und den Oued el Dahab (Rio de Oro) im Süden in sich. Sich auf eine Oberfläche von 266 000 km2 ausdehnend und zwischen der 20. und der 30. Parallele eingeschlossen, ist sie vom Wendekreis überquert. Ihre Grenzen sind die Region Massa Darâa im Norden, Algerien im Osten, Mauretanien im Osten und Süden und der atlantische Ozean im Westen.

Das Relief ist zum großen Teil von Ebenen und von einigen schlichten Plateaus, die selten 400 Meter Höhenlage erreichen. In Bausch und Bogen, man kann die Sahara in ziemlich drei differenten Zonen gliedern: Der nördlich-östliche Teil, ab den Atlasketten bis zu den Hügeln von Zemmour, aus einer felsigen Wüste (hmada) mit steilen Gebirgen und einem bewegten Relief, konstituiert. Das Wasser ist hier ziemlich selten bis auf einige Brunnen, was das Leben zäh macht.

Die zweite Zone ist eine Flüssenzone. Sie ist zwischen dem Oued Draa im Norden und dem Jat im Westen eingeschlossen. Diese Wadis sind eher Depressionen, in denen das Wasser während kurzer Regensjahreszeiten (vor allem zur Herbstzeit) fließt. Dieses Wasser verraucht sich schnell infolge der hohen Temperaturen und erreicht nie das Meer.

In dieser Flüssenzone fließt der Saguiet el Hamra (der rote Kanal), der angesichts seiner Wichtigkeit, seinen Namen der ganzen Region gewährt hat. Auf  seinen Ufern und auf seinem  sandigen Bett kommt eine genügende Vegetation für die Viehzucht auf.

Die dritte Zone ist die Innen- und Zentrumszone (der Rio de Oro). Sie ist aus flachen und monotonen „Ergs » sowie aus Sanddünen konstituiert. Der Boden ist sehr durchlässig, um das Regenswasser  der Herbstzeit im Stau zu halten und sehr flach, um ihr Rieseln zu erlauben. Das Wasser kumuliert sich im Untergrund, so dass man zahlreiche Brunnen finden kann.

Die Landschaft ist sehr monoton im Innern und im Küstengebiet, diese Monotonie wird nur von den Halbinseln (ehemaliger Villa Cisneros) und Guera unterbrochen. Das Klima ist kontinentalen Typs, sehr dürr im Inneren, mit sehr kalten und trockenen Wintern, während die Sommer sehr heiß sind (die Temperatur erreicht bis 60° Celsius im Schatten) und die Küste, in der häufig sich Nebel, Dunst und Tau  sehen lassen, feucht ist.

Der Regen unterbleibt nicht nur in der Küste, sondern auch im Inneren. Dakhla empfängt nur 45 mm Regen pro Jahr. Die Küstefeuchtigkeit richtet so ein, dass die Flora des Küstengebiets ziemlich üppig und reich ist. Im Inneren, man findet die typische Flora der Steppe und der Wüste: einige Akazien die Wadis entlang, Büsche in den Sanddepressionen. Immense Flächen sind aber der Vegetation und des Wassers entbehrt.

    
 

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