Dienstag, 21. November 2017  

 Wasser

Die Natur ist beinahe ungnädig in den Saharaprovinzen. Das Wasser, eine Lebensquelle, ist knapp in dieser Region. Die klimatischen Bedingungen sind ungünstig wegen dem schwachen Volumen der Niederschläge: im Allgemeinen tiefer als 50 mm jährlich und mit einem jährlichen Durchschnitt der Temperaturen höher als 20° liegend.

Wenn vor 1975, man konnte kaum von der Versorgung mit Trinkwasser sprechen,  die Runde hat sich heute verändert. Die Ergebnisse einer freiwilligen Politik der Erschließung der Wasserressourcen in der südlichen Region Marokkos haben die Lebensweise der Saharabevölkerung umwälzt.

Die Besorgnis der öffentlichen Behörden hat darin gelegen, der Situation der Wasserknappheit, die zu sehr die Region markiert hat, durch die Erhöhung der Produktion und durch eine ausgewogene Aufteilung des Verbrauchs auf der Ebene der städtischen Siedlungen und der ländlichen Zentren, ein Ende zu setzen.

Um den der Erschließung der Wasserressourcen inhärenten Schwierigkeiten Trotz  zu bieten, ein vielseitiges Programm der Prospektion der  Grundgewässer ist in Gang gebracht worden. Dieses Programm hat ermöglicht, die glatten Wasserflächen insbesondere in den Kreideschichten, deren Tiefe vom Süden zum Norden und vom Osten zum Westen steigt, zu entdecken. Sie variiert zwischen 50 Metern in  Bir Anza¬ran und 1100 Metern in Laâyoune. Auf diese Weise, mehr als 300 Millionen Dirhams sind vom Staat im Wassersektor, davon mehr als 100 Millionen allein für die Erforschung, investiert worden.

Das Ergebnis: etwa zwanzig glatte Wasserflächen sind entdeckt worden, die eine globale mehr als 450L/w höher stehende Leistung produzieren, die aber dazu berufen ist, aufgeschlagen zu werden, in Hinsicht auf die potentielle Kapazität der existierenden Arbeiten und der ermutigenden Ergebnisse der momentan durchgeführten Prospektion.

Die Grundgewässer der Sahararegionen sind im Allgemeinen salzig.

Es bestehen nichtsdestoweniger glatte süße Wasserflächen in den vier Provinzen, aber wenn sie in Dakhla und in ihrer Umgebung interessante Perspektive in durchschnittlicher und langer Frist anbieten, sie haben in Laâyoune (Foum-El-Oued) und in Smara (Oum Ch Gag) hingegen sehr beschränkte Reserven.

Gemäß der Verfügbarkeit der relativ beschränkten Ressourcen und den hochgelegenen Kosten der Aufbereitungsverfahren, man hat sich darum bemüht, die Verwendung der produzierten Volumen zu optimieren, in dem man das folgende doppelte Versorgungssystem adoptiert hat: den doppelten Anschluss, der ein generelles Versorgungssystem mit Salzwasser umfasst und die Deckung aller Bedürfnisse der Wohnheime sicherstellt und ein paralleles Netz der Verteilung des Süßwassers auf der Ebene der Brunnengrenzen in den Wohnvierteln.

Wenn das Wasser lange einen fraglichen Charakter wegen seiner Knappheit in den Sahararegionen angenommen hat, die Herausforderung gegen die Natur ist heute gemeistert worden: das Wasser läuft in jeden Heim ein, bewässert die landwirtschaftlichen Flächen, gewährt dem Boden das Leben und verschafft den Menschen Sicherheit und Stabilität. Das Wasser ist zugänglich geworden, hat beträchtlich das Komfortniveau der Bevölkerung erhöht, nicht nur auf der Ebene der Stadtzentren, sondern auch in den ländlichen Zentren und hat deutlich ihre Hygiene- und Gesundheitsbedingungen verbessert.

Diese eindrucksvollen Ergebnisse haben das Wasserproblem entdramatisiert und haben, zur gleichen Zeit, eine ausschlaggebende Rolle im Prozess der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Saharaprovinzen gespielt. Die Entschlossenheit der öffentlichen Behörden, ihre Strategie  der Erschließung des hydraulischen Potentials durch die Intensivierung der Einrichtungen und durch die Erforschung fortzusetzen, stellt eine Vorbedingung dar, um die regionalen Ungleichheiten zu reduzieren und eine aufblühende Zukunft durchmerken zu lassen.


 

    
 

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