Samstag, 18. November 2017  

 Schulung und Ausbildung

Eine Ziffer resümiert in vielsagender Weise die außergewöhnliche Aufstockung der Schulefefktive in den Saharaprovinzen: Die Multiplikation zu Hundert der Schüler seit 1976. Umso mehr, da nun die eingeschulten Schüler kaum die etwa Hunderten nicht überschritten.

Eine daher bemerkenswerte Anstrengung, die vom Willen der öffentlichen Behörden bezeugt, vorwärts einen großen Sprung im sozial-erzieherischen Sektor realisieren zu wollen. Dennoch zu selben Zeit, die Staatsaktion hat darauf gehalten, dass das Bildungssystem seine Wurzeln in die kulturellen Werten und in die berberisch-muselmanischen Traditionen, die die Grundlagen der uralten Bande der Bevölkerung dieser Provinzen mit dem Rest des Königreichs gelegt haben, eintaucht. Von diesem Ansichtspunkt ausgehend, die Ausbreitung des Unterrichts in arabischer Sprache und die Vereinheitlichung der Programme konnten nur diese Bande erweitern und konsolidieren lassen.

Rasche Verallgemeinerung

Erste Besorgnis der öffentlichen Behörden: ab 1976, jedem sechsjährigen Kind, einen Schulplatz sicherstellen. Dies veranlasste dazu, eine konstante Intervention aufzubieten, die weiter fortgeführt wird, auf Grund der ständigen Zunahme dieser Altersklasse. Parallel dazu, eine andere globalere Besorgnis durfte nicht ignoriert werden: die Verallgemeinerung des Unterrichts in den kürzesten Fristen und in den besten Bedingungen, um die Gesamtheit der Kinder und der Jugendlichen im Schulalter aufnehmen zu dürfen. Ohne die Aktionen zu vergessen, mit dem Ziel den Zugang zu den beruflichen Ausbildungswegen für die  Jugendlichen, die nie die Schule besucht haben beziehungsweise deren Schulbesuch unterbrochen wurde, zu erlauben und zu erleichtern.

In dem man diese berufliche Ausbildung privilegiert, die Saharaprovinzen werden der Anfrage nach den Bedürfnissen der regionalen Entwicklung entsprechendem qualifiziertem Personal Folge leisten können. Um diese Objektive zu erreichen, eine Mobilisation äußerster Mittel ist gewährleistet worden. Sie sollte ermöglichen, den existierenden Aufnahmestrukturen eine außergewöhnliche Entwicklung aufzudrücken; Sie sollte überdies beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen freilegen.

Schulanstalten erbauen, ihre Betreuung anvertrauen, auf die gerechte Aufteilung der Einrichtungen achten und schließlich die Chancenungleichheit reduzieren: so waren die Stärkelinien dieser Aktion. Denn tatsächlich, es genügte nicht, Schulanstalten zu erbauen und die Schüler zu betreuen: man sollte ihnen die besten Bedingungen für ihren Schulbesuch zur Verfügung stellen.

Aus diesem Grund, die Formel der Halbpension sowie der Formel des Internats sind behalten und errichtet worden: Sie erlauben, in der Tat, den Kindern, die in den von den Schulanstalten abgelegenen Vierteln und Ortschaften, die Schule regelmäßig zu besuchen. In diesem Sinne, die Mehrheit der Grundschulen wurden mit Kantinen ausgestattet; Ihre Anzahl beläuft sich auf 21 und sie nehmen ungefähr 10.000 Schüler auf.

Andererseits, der Staat leistet eine beachtliche Hilfe den der bescheidenen Umgebung entstammenden  Kindern, in dem er ihnen ein Stipendium einräumt, um ihren Schulbesuch in anständigen Bedingungen fortsetzen zu dürfen. Auf diese Art, die Mehrheit der Schüler des sekundären Zyklus sind stipendienberechtigt. Unter ihnen, einige haben Internatplätze zugebilligt bekommen in den Gymnasien und Mittelschulen, die übrigens so eingerichtet sind, dass sie die richtigen Bedingungen zur Unterbringung und zum Schulbesuch anbieten.

Und noch mehr: der Staat hat sich dem Schicksal der Schüler, die einen Schulkursus im spanischen Schulsystem in Angriff genommen haben, zugewandt. Stipendien sind ihnen verliehen worden, um ihren Schulbesuch in den der Kompetenz der spanischen Mission in Tanger, Tetouan und Casablanca unterstehenden Lehranstalten fortsetzen zu dürfen.

Erzielte Objektive

Das Basisobjektiv der Orientierungen lag darin, jedem Kind im Schulalter einen Schulplatz zu reservieren. Es darf gesagt werden, dass dieses Objektiv dank der Erbauung Hunderter  von Grundschulen ereicht worden ist. Heute, ihre Anzahl lässt sich auf mehr als 2800 Klassen 2005 berechnen. Ihre Aufnahmekapazität ist 115.000 höher stehend.

Es darf unterstrichen werden, dass der erste und der zweite Zyklus in der Prolongation des vorschulischen und grundschulischen Unterrichts geschaffen wurden. Jedes Jahr, neue Klassen sind eröffnet worden, die eine weitere Skala der Orientierungsmöglichkeiten anbieten. Weisen wir flüchtig darauf hin, dass die Einrichtung der Gesamtheit des sekundären Unterrichts am Schulanfang 1983-1984 realisiert worden ist. Im Laufe des Schuljahres 2003, 47224 Kandidaten haben die Hochschulreifeprüfungen allein in Laâyoune abgelegt.

Alle Schulanstalten funktionieren in zufrieden stellenden Bedingungen; dies bestätigt die pädagogischen Inspektionen, die zu diversen Malen durchgeführt wurden. Dazu, der Lehrkörper ist von Qualität und legt Zeugnis von pädagogischer Befähigung und von der Hingebung. Im Grundschulunterricht, die Anzahl der Lehrer ist zu Hunderten zwischen 1976 und 2003 multipliziert worden; Sie hat die Ziffer 835 der Lehrer im Schulanfang 2004-2005 in der Region Laâyoune erreicht.

Im Laufe derselben Periode, die Anzahl der Sekundärlehrer ist von 59 bis 804 übergangen worden. Dazu, ein Ausbildungszentrum für Grundschullehrer ist 1979 in Laâyoune errichtet worden; Diese neue Institution begünstigt die lokale Einstellung der Lehrer entsprechend dem Prinzip der Regionalisierung.
Man wird sich kein Wunder nehmen, dass der wichtige Rückstand, den die Region 1975 im Schulbereich erlitten hat, in diesen Bedingungen, nachgeholt werden durfte. Dies erklärt das  rasche Anschwellen der Schulefefktive; man ist so heute von 4.000 Schülern im grundschulischen Unterricht 1976 zu 115.000 Schülern übergangen, so wie die Sekundärschüler, die nur Hunderte waren, die 80.000 Eingeschulten überschreiten.

    
 

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