Samstag, 18. November 2017  

 Sitten und Bräuche

Die Sahraouigesellschaft zeichnet sich durch zahlreiche eigentümliche Sitten, Bräuche und    Festivitäten aus, die sich zugleich auf die unterschiedlichen Lebensaspekte: auf die Geburt,  auf Alaakika « das Zelebrieren des siebten Tages der Geburt des Säuglings », auf die Beschneidung, auf die Verlobung, auf die Heirat, auf die Scheidung, auf den Tod und auf die Beerdigung, sowie ebenso auf die religiösen Zeremonien, die religiösen Festlichkeiten und die beiden Monate Chaâbane und Ramadan inbegriffen, beziehen.

Außerdem, es existieren andere Traditionstypen, die mit der traditionellen Kochkunst in Verbindung stehen, und die die volkstümlichen Gerichte und Getränke sowie das traditionelle Kleid, das beim Namen bei den Frauen « Al-malhfa » und bei den Männern  « Darrâa »  genannt wird, umfassen.

Denen kommen das Großzügigkeits-, das Gastfreundlichkeits-, das Unterhaltungs-, das Heimmöblierungs- und das Heimeinrichtungsvermögen, die Erziehungsprinzipien, der Solidaritätsgeist und die Beziehung hinzu, die der Sahraouimann mit seinem Vieh und mit den anderen Tieren, insbesondere mit dem Kamel, diesem unermüdlichen „Wüsteschiff“, unterhält.

Diese Bräuche und Traditionen sind unentbehrliche Werkzeuge, um die semiotischen Dimensionen und die kulturelle „Beladung“ des volkstümlichen Hassaniekulturerbes nachvollziehen zu dürfen. Sie konstituieren ebenfalls eine wichtige Stütze, um die Lebensart in den Sudprovinzen zu erfassen, und widerspiegeln die Menschenkreativität, die die Unterscheidungsmerkmale des Sahraouiraumes und seine Kennzeichen die Zeit hindurch beschreibt.

 

    
 

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