Montag, 20. November 2017  

 Landwirtschaft

Mit etwa der Hälfte der Bevölkerung, die von der Landwirtschaft am Leben erhalten wird, Marokko bleibt in der Tat ein landwirtschaftliches Land. In seinen Sudprovinzen, diese Aktivität ist höchst von den klimatischen, nicht immer günstigen Glückszufällen abhängig. Die Viehzucht, sonderlich der Dromedare, bleibt die landwirtschaftliche hauptsächliche Aktivität insbesondere wegen dem nomadischen Leben der lokalen Bevölkerung.

Gemäß der Regenmessung, die bebaute Oberfläche variiert erheblich von einem Jahr zum Anderen. In der Provinz Laâyoune, beispielsweise, die dem Anbau von Getreide reservierte   landwirtschaftliche Oberfläche erstreckt sich auf 7500 Hektaren, während sie in der Provinz Semara kaum 1185 Hektaren überschreitet (Landwirtschaftliche Kampagne 2005-2006), ventiliert  zwischen der Gerste (1167 He) und dem harten Weizen (18 He).

Obgleich landwirtschaftliche Potenzialitäten begrenzt bleiben, Fortschritte sind jedoch in letzter Zeit erzielt worden. Beispielsweise, die Provinz Laâyoune verfügt momentan über zwei   bewässerte Umkreise mit einer Gesamtfläche von 146 Hektaren in Foum El Oued und in El Haggounia.

Ermutigende Ergebnisse sind im bewässerten Umkreis von Foum El Oued erreicht worden, der als Nachahmung für die anderen Provinzen dienen kann. Mit 24 Brunnen ausgestattet und über 18 landwirtschaftliche Betriebe, die Futteranbau praktizieren, verfügend, dieser Umkreis dehnt sich auf eine Oberfläche von 130 Hektaren aus.

Die Intervention der öffentlichen Behörden  auf der Ebene dieses Umkreises hat verschiedene Formen angenommen, insbesondere die Unterstützung der Landwirten in der Abteufung der Brunnen und der Erlangung der Mobilisierungsmittel der glatten Wasserfläche, ohne die Einführung effizienterer neuer Techniken und die Bekämpfung der Versandung zu vergessen. Die Provinz Laâyoune verfügt ebenso über Boden in der Region Tighzert, die dafür geeignet sind, bewässert zu werden, und deren Oberfläche auf 300 Hektaren veranschlagen werden kann.

Die Viehzucht in der Sahara

Dennoch die Sahara bleibt hauptsächlich einen Viehzuchtort wegen dem Unfang der Streckezonen, dem Gemeindestatut des Bodens und dem nomadischen Leben der lokalen Bevölkerung. Die Viehzucht ist eine Tradition, die auf Jahrhunderte in den Sudprovinzen zurückgeht.

Die Dromedare stehen an der Spitze der in der Sahara lebenden Gattungen. Aber, diese Lebensweise hat sich verändert. Einerseits, der Kamelbestand hat nicht damit aufgehört, infolge der zahlreichen Düren, die Marokko in den zwei letzten Jahrzehnten erfahren hat, verringert zu werden. Andererseits, das Phänomen Sesshaftigkeit hat die Entstehung anderer Aktivitäten, des Handelswesens und der Industrie, begünstigt.

Am Beispiel der anderen Regionen des Königreichs, die Viehzucht nimmt einen ausschlaggebenden Platz in der Wirtschaft der Region Guelmim-Es-Semara ein. Der Viehbestand dieser Region ist sehr variiert. 380.000 Ziegenköpfe, 320.000 Schafköpfe, 33.600 Kamelköpfe und 1.443 Rinderköpfe sind gezählt worden.

Die Viehzucht in der Region Laâyoune-Boujdour-Sakia El Hamra wird in extensiver Weise praktiziert. Der Viehbestand dieser Region ist bedeutsam und besteht aus Kamelen, Ziegen, Schafen und Rindern, die respektiv 30%, 4%, 0,8% et 0,01% des nationalen Viehbestandes präsentieren.

Die Viehzucht in der Region Oued Eddahab-Lagouira ist hauptsächlich auf den bewässerten Umkreis von Tawarta wegen der Futterproduktion konzentriert. Der Viehbestand dieser Region setzt sich aus Kamelen, Ziegen, Schafen und Rindern zusammen,  sein Effektiv steigt seit 1987 weiter  und hat sich zwischen 1998 und 2001 verdoppeln lassen.

Diese Region ist überdies mit zwei Geflügelzuchteinheiten mit einer Kapazität von 20.000 Hühnern, mit 45 Geflügelzucht- und Versorgungkooperativen sowie mit einem Kamelverein ausgestattet.

Ein vielseitiges Programm ist in Gang gebracht worden, um den Sektor zu entwickeln. Wichtige Subventionen sind den Viehzüchtern gewährt, entweder um das Vieh zu kaufen oder um die Viehzuchttechniken zu verbessern. Der Staat hat das Importieren von Kamelen aus Mauretanien und aus Senegal sowie die Einführung neuer Rassen der Schafen und der Ziegen… eingewilligt.

Das Ministerium hat vor Ort ein Investitionsprogramm in Zusammenarbeit mit  der Südenagentur in Betrieb gesetzt. Dieser Entwicklungsachse sieht 23 Projekte mit Gesamtkosten von 24.77 Millionen Dirhams mit einer sich zwischen 2004 und 2008 ausbreitenden Periode vor.

Das Programm betrifft hauptsächlich die Region Guelmim-Essmara (siehe die unterstehende graphische Darstellung). Die Projekte umfassen die Realisation hydraulischer Werke und die Entwicklung der Kamelzucht sowie die Streckenaufwertung.

    
 

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