Mittwoch, 22. November 2017  

 Bergbaureichtum

Eine große Mannigfaltigkeit charakterisiert den Untergrund der Sudprovinzen. Man darf als allerersten das Phosphat zur Erwähnung bringen, das den Reichtum Nummer 1 der Region präsentiert.

Seine Bewirtschaftung fing in den Sechsziger Jahren an, nach der Entdeckung großer Quantitäten dieses Stoffs in den Regionen Boukraâ, Amsliken, Azig, El-Abadela und in der Provinz Oued Eddahab. Die geologischen Studien, die realisiert worden sind, geben den Hinweis darauf, dass allein die Region Boukraâ einen großen Potential und eine große wirtschaftliche Bedeutung präsentiert.

Boukraâ ist 100 km süd-östlich der Stadt Laâyoune, der Hauptstadt des Südens, gelegen. Die angekündigten Reserven in dieser Region belaufen sich auf 2 Milliarden Tonnen mit einem Metalprozentsatz von 72% bis 75%. Dennoch, vergleicht man diese Ziffer mit den allgemeinen Reserven Marokkos, präsentiert dies nur einen kleinen Teil, da nun die gesamten Reserven Marokkos auf 60 Milliarden Tonnen veranschlagen werden.

Vor seinem Exportieren, es ist zunächst in einer Fabrik in Laâyoune aufbereitet und in spezialisierten Wagons transportiert worden.

Das Bergwerk Boukraâ, produziert ungefähr 1.860.000 Tonnen Phosphat, was 2.32%¨der nationalen Produktion präsentiert. Zirka Bergwerkarbeitskräfte sind vollzeitig in diesen Bergwerken beschäftigt. 45 % der Produktion von Boukraâ wird in die vereinigten Staaten und 20% nach Westeuropa exportiert.

Neben dem Phosphat, das Eisen wird auch zu den in der marokkanischen Sahara präsenten Bergbaureichtümern gerechnet. Die Reserven dieses Metals belaufen sich auf 400 Millionen Tonnen (Mauretanien mit eingeschlossen) längs des atlantischen Küstengebietes mit einem Metalprozentsatz von 57%.

Jedoch, die auf dem nationalen Territorium eingeschätzten Reserven überschreiten nicht 1500000 Tonnen. Dies lässt die Bewirtschaftung kostspielig und schwierig werden. Das Kupfer ist ebenfalls nach dem Bild seines Bergwerks in der Region Akjout in der Nähe der mauretanischen Grenzen präsent.

Die Salzablagerungen sind überdies in den Sudprovinzen präsent, man darf erwähnen: Tazgha, Oum Debaâ, Tisslitine, Tissfourine. Die Salzablagerung von Tazgha ist die größte Salzablagerung und dehnt sich auf eine große Oberfläche aus. Ihre Reserven sind auf 45 Millionen Tonnen zu bewerten. Sie wird seit 1991 vom Somasel bewirtschaftet, einem Unternehmen, das 20000 Tonnen Salz jährlich produziert und zirka 500 Personen jahrzeithaft beschäftigt.

Die Sandbewirtschaftung ist zudem von beträchtlicher Bedeutung in den Sudprovinzen, er wird in die kanarischen Inseln exportiert.
 

 

    
 

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